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Unfall - Erste Schritte Fragen und Antworten

Wenn’s gekracht hat: was ist nach einem Unfall zu tun?

Statistisch gesehen erwischt es jeden Autofahrer alle 6,7 Jahre (Quelle: TÜV Süddeutschland):
ein Unfall mit Blechschaden.

Wir geben Ihnen hier eine Checkliste, was nach einem Unfall zu beachten ist.
Diese Tipps sind keine Rechtsempfehlung!

Den Unfallort sichern

  • auf keinen Fall die Unfallstelle verlassen
  • die Unfallstelle gut absichern
  • Verletzten Personen erste Hilfe leisten und Rettungsdienste (Polizei, Krankenwagen) anfordern

Den Unfall aufnehmen

  • Unfallaufnahme durchführen: eine Skizze vom Unfallort machen, nach Möglichkeit fotografieren, Angaben* zum Unfallgegner aufnehmen und Zeugen feststellen.
  • Unterschreiben Sie kein Schuldeingeständnis, auch wenn Sie sich schuldig fühlen: daraus können Ihnen schwerwiegende Rechtsnachteile entstehen. Unterschreiben Sie auch keine anderen Papiere oder Erklärungen, sondern machen Sie nur Angaben zur Person.

Die Schadenserhebung

  • Vorsicht vor „Abschlepphaien“: erkundigen Sie sich nach seriösen Abschleppdiensten. Treffen Sie mündliche Preisabsprachen nur vor Zeugen
  • Informieren Sie Ihre Versicherung
  • Setzen Sie sich mit einem Rechtsanwalt in Verbindung. Dies empfiehlt sich insbesondere, wenn die Schuldfrage nicht eindeutig zu klären ist oder der Unfallverursacher seine Schuld abstreitet.
    Die Kosten hierfür hat die Versicherung des Schädigers zu tragen.
  • Zur Schadensfeststellung und/ oder zur Beweissicherung empfiehlt es sich, einen Kfz-Sachverständigen einzuschalten.
  • Achten Sie darauf, einen qualifizierten, unabhängigen Sachverständigen zu beauftragen. Ein qualifizierter Sachverständiger hat eine anerkannte Ausbildung zum Kfz-Meister oder Dipl-Ingenieur und eine Prüfung zum Kfz-Sachverständigen absolviert. Nur solche Kfz-Sachverständige können Mitglied in amtlich anerkannten und zertifizierten Überwachungsorganisationen sein
    (z.B. KÜS, DEKRA).